Vor einem halben Jahrhundert lebten in Humberstone 3700 Menschen. Sie waren hierher in die Pampa gezogen, weil sich dort Geld verdienen ließ als Pampino, als Arbeiter der Salpetermine Santigao Humberstone. Sie lebten, von der Außenwelt weitgehend isoliert in dieser Siedlung aus ebenerdigen, weiß gekalkten Reihenhäusern, fast wie in einem Getto, das eine normale Stadt nachahmte. Als Anfang der 1930er-Jahre der Salpetermarkt zusammenbricht, werden viele Arbeiter entlassen. 1961 werden die Humberstone- und Santa Laura-Salpeterwerke geschlossen, da der Absatz von Salpeter immer schwieriger wird. Seitdem sind sie dem Verfall ausgesetzt.